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Inhaltsverzeichnis
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Drechselbank HDM1000
- Sicherheitsanweisungen
- Bedienung
- Technische Daten
Hier finden Sie die Anleitung zur korrekten Bedienung der Maschine und die wichtigsten Sicherheitsanweisungen für das Arbeiten mit der Drechselbank.
Die Bedienung der Drechselbank ist nur nach einer Einweisung erlaubt !
Sicherheitsanweisungen:
- Achtung! Lesen Sie diese Anleitung vor der Inbetriebnahme aufmerksam durch.
- Die Drechselbank HDM1000 ist zum Drehen von Hölzern aller Art ausgelegt.
- Metalle dürfen mit dieser Maschine nicht bearbeitet werden.
- Die Richtgeschwindigkeit darf nicht überschritten werden.
- Halten Sie die Sicherheitshinweise unbedingt ein und beachten Sie die Arbeitshinweise der Betriebsanleitung metabo Betriebsanleitung HDM 1000.pdf
Dokument: 115 113 6369 / D/GB/F/NL / 3705 - 2.7
Unfallverhütungsvorschriften
- Keine Holzscheiben mit Schwundrissen verwenden, da hohe Berstgefahr durch auftretende Fliehkraft.
- Nur Holz verarbeiten, dessen Fasern längs zur Drehachse verlaufen.
- Die Maschine darf nur mit geschlossener Schutzhaube betrieben werden.
- Halten Sie genügend Abstand zu Wänden bzw. Gegenständen.
- Die Stahlauflage muß dicht (ca. 5 - 10 mm) an das Werkstück gestellt werden.
- Beim Drehen von Holzscheiben nicht im möglichen Flugkreis des Werkstückes stehen.
- Bei neu eingespannten Werkstücken mit der niedrigsten Spindeldrehzahl beginnen.
- Bei Arbeiten zwischen den Spitzen Zentrierbohrungen mit mindestens 5 mm Ø anbringen.
- 3 - 4 Backen-Drehfutter nur mit Drehfutterschutz benutzen.
Persönliche Schutzausrüstung
- Das Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung ist bei allen Arbeiten mit der Drechselbank HDM 1000 unbedingt notwendig.
- Tragen Sie zur Vermeidung von Augenverletzungen immer eine geeignete Schutzbrille.
- Holzscheiben mit Schwundrissen können beim Bearbeiten bersten und erhebliche Kopfverletzungen verursachen.
- Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz (z.B. Schutzhelm).
- Tragen Sie bei langem Haar ein Haarnetz.
- Tragen Sie zum Schutz Ihrer Atemwege eine Atemschutzmaske (Partikelmaske). Der Staub von Buchen oder Eichenholz kann krebserregend sein.
- Tragen Sie enganliegende Arbeitskleidung. Das rotierende Werkstück könnte Ärmel o.ä. erfassen.
Bedienung
Vorbereitung:
- Prüfen ob die Maschine einen „sicheren Stand“ hat !
- Sichtprüfung nach möglicherweise eingeklemmten/beschädigten Kabel
- Keilriemen optisch auf Beschädigung oder Verschleiß prüfen
- CEE-Stecker in CEE-Steckdose einstecken (3P/400V/16A)
Maschine Einschalten:
- Den Hauptschalter oben auf dem Schaltkasten auf „EIN“
⇒ LED „Steuerung EIN“(weiß) blinkt
„Steuerung EIN“(Reset):
- Bei Betätigung der weißen Taste wird der NOT-AUS-Kreis zurückgesetzt und mögliche Störung am Frequenzumrichter (Motorantrieb) quittiert.
- Steht keine Störung an und alle Not-Aus Kontakte sind geschlossen leuchtet „Steuerung EIN“ permanent und Taste „MOTOR AUS“ leuchtet rot.
- Der Motor ist bereit zum Einschalten.
„MOTOR EIN“(grün):
- Vor dem Einschalten des Motors muß die Position des Antriebsriemens überprüft und das Drehzahlpoti auf 10% eingestellt werden!
- Bei Betätigen von „MOTOR EIN“ dreht sich der Motor mit der voreingestellten Drehzahl.
- Die Taste „MOTOR EIN“ leuchtet grün sobald die Drehzahl erreicht ist. (kleine Verzögerung)
- Jetzt kann die Drehzahl während dem Betrieb über das Drehzahlpoti angepasst werden.
„MOTOR AUS“(rot):
- Die Motordrehzahl wird kontrolliert runtergefahren und der Motor wird gestoppt.
- Steht der Motor geht die grüne LED „MOTOR EIN“ aus und die rote LED „MOTOR AUS“ geht an.
„NOT-AUS“ wird ausgelöst
- durch betätigen des roten Pilz-Taster
- durch öffnen der seitlichen Abdeckhaube – Haubenschalter
- durch Fußbetätigung der orangenen Schnur wird der Magnetstift am Schnurschalter gezogen
- Motor Drehzahl wird sofort kontrolliert runtergefahren und der Motor gestoppt.
- Steht der Motor sind die LEDs „Motor EIN“ und „Motor AUS“ aus.
- Die LED „Steuerung EIN“ (weiß) blinkt :
„NOT-AUS“ zurücksetzen:
- Taste „Steuerung Ein“/“Reset“ betätigen.
Sichtprüfung der Maschine
Vor jedem Einschalten müssen folgende Punkte überprüft werden:
- Elektrische Leitungen: Prüfen, dass keine Kabel beschädigt oder geknickt sind.
- Zuleitung: Sicherstellen, dass die Maschine nicht auf ihrer eigenen Zuleitung steht.
- Lager: Die Spindellager händisch prüfen, ob diese leicht und ohne Blockaden laufen.
Drehzahleinstellung
Keilriemen und Drehzahl Potentiometer
Keilriemen
Die Drehzahl wird mit einem Keilriemen über 4 verschiedene Übersetzungsverhältnisse voreingestellt. Daraus ergeben sich die Drehzahlen 700 / 1100 / 1600 / 2200 1/min. Auf welche Drehzahl der Riemen eingestellt ist kann man von oben auf der Haube erkennen bzw. ablesen.
Poti
Die jeweilige „Arbeits“Drehzahl kann zusätzlich mit einem Potentiometer zwischen 10% und 100% nach Bedarf angepasst werden werden.
Drehzahlen siehe Tabelle:
Drehzahlen in 1/min
| Eingestellte | Digitalanzeige | |
| Riemenpos. | Poti.10% | Poti.100% |
| 700 | 117 | 652 |
| 1100 | 192 | 1068 |
| 1600 | 264 | 1473 |
| 2200 | 377 | 2115 |
Auch hier nochmal der Hinweis: Immer mit der nierigsten Drehzahl beginnen !
Technische Daten
| Antriebsleistung: | 0,55 kW S1 - 100% ED |
| Betriebsspannung: | 3~400V/16A/50 Hz |
| Motordrehzahl: | 2740 min-1 |
| Nennmoment: | 1,9 Nm |
| Nennstrom: | 2,3 A |
| Spindeldrehzahl: | 700/1100/1600/2200 min-1 |
| Spitzenlänge, max: | 1000 mm |
| Spitzenhöhe: | 190 mm |
| Drehdurchmesser, max: | 380 mm |
| Spindelgewinde: | M 20×1,5 |
| Pinolen-Konus: | Morse-Konus Gr. 3 |
| Pinolenhub: | 50 mm |
| Werkstückgewicht, max: | 9,0 kg |
| Maschinengewicht: | 34 kg |
