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Frästisch
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Wichtig
Dieses Gerät darf NUR verwendet werden, nachdem eine spezifische Einweisung zusätzlich zur allgemeinen Holzwerkstatt‑Einführung erfolgt ist! Auch wenn es harmlos aussieht, gehört der Frästisch zu den gefährlichsten Maschinen in einer Holzwerkstatt. Arbeiten Sie mit höchster Vorsicht!
Gerätebeschreibung
- Fräse: Triton MOF001 mit 6‑mm‑ und 8‑mm‑Spannzange sowie Höhenverstellung durch den Tisch
- Einlegeplatte: Einlegeplatte aus Aluminium, bündig in die Tischplatte eingesetzt
- Frästisch: Frästisch im Festool‑MFT/3‑Format (1102 × 718 mm)
- Anschlag: Verstellbarer Fence für präzise Führung
- Zubehör: Featherboards und Push‑Paddles für sichere Werkstückführung
Sicherheit
- Die Nutzung des Frästisches ist nur nach einer zusätzlichen, spezifischen Einweisung erlaubt.
- Vor jedem Einsatz muss geprüft werden, ob Fräser, Spannzange und Einlegeplatte korrekt montiert und festgezogen sind.
- Schutzbrille und Gehörschutz sind Pflicht.
- Hände und Finger müssen jederzeit aus dem Gefahrenbereich gehalten werden; kleine Werkstücke nur mit Featherboards oder Push‑Paddles führen.
- Werkstücke werden immer !!!gegen!!! die Laufrichtung des Fräsers geführt.
- Einstellungen an Fräserhöhe, Anschlag oder Einlegeplatte dürfen niemals bei laufender Maschine vorgenommen werden.
- Staubabsaugung ist während des Betriebs zu verwenden.
- Beschädigte Fräser, lockere Schrauben oder ungewöhnliche Geräusche sind sofort zu melden und der Betrieb einzustellen.
- Nur freigegebene Materialien (Holz, MDF, HPL, bestimmte Kunststoffe) dürfen bearbeitet werden.
- Die Maschine ist nach der Nutzung zu reinigen und in sicherem Zustand zu hinterlassen.
Wechseln von Fräsern an diesem Router
Dieser Router besitzt eine automatische Spindelarretierung. Die Spindel verriegelt nur dann, wenn der Motor vollständig nach unten gedrückt ist. Im Frästisch bedeutet das: den Router so weit wie möglich nach oben fahren. Erst dann ist die Spindel sicher für den Werkzeugwechsel blockiert.
Vor dem Start
- Router ausschalten und vom Strom trennen.
Entfernen eines Fräsers
- Router vollständig anheben, bis der Anschlag erreicht ist. Dadurch wird die automatische Spindelarretierung aktiviert.
- Spannzangenmutter mit dem Schlüssel lösen. Zunächst löst sie sich normal.
- Kurzzeitig wiederkehrenden Widerstand erwarten. Das ist bei diesem Router normal: Die Spannzange hat eine zweistufige Freigabe. Nach etwa einer weiteren Umdrehung verschwindet der Widerstand wieder.
- Weiter lösen, bis die Spannzange frei dreht. Dann lässt sich der Fräser problemlos herausziehen.
Einsetzen eines neuen Fräsers
- Fräser in die Spannzange einsetzen, aber nicht bis zum Anschlag hineinschieben. Etwa 2–3 mm zurückziehen, um ein Verklemmen während des Betriebs zu vermeiden.
- Spannzangenmutter mit der Hand und dem Schlüssel leicht anziehen. Ein fester, aber nicht übertriebener Handzug reicht völlig aus. Durch die Rotation im Betrieb zieht sich die Spannzange selbstständig auf die richtige Spannung.
- Nicht überdrehen! Zu starkes Anziehen führt zu extrem schwer lösbaren Spannzangen und kann diese beschädigen.
Warum zu starkes Anziehen problematisch ist
- Die Spannzange ist so konstruiert, dass sie sich im Betrieb selbst nachspannt.
- Übermäßiges Anziehen komprimiert die Spannzange zu stark und lässt sie auf dem Schaft „festbeißen“.
- Das führt zu festsitzenden Fräsern, beschädigten Spannzangen und unnötiger Kraft beim Lösen.
Nutzungshinweise: "normale Nutzung"
Die folgenden Hinweise beschreiben den sicheren und korrekten Umgang mit dem Frästisch im regulären Arbeitsbetrieb. Sie ergänzen die Sicherheitshinweise und dienen als praktische Orientierung für typische Arbeitsschritte.
Vorbereitung des Arbeitsplatzes
- Werkstück, Fräser und benötigtes Zubehör (Featherboards, Paddles, Anschlag) vor dem Einschalten bereitlegen.
- Prüfen, ob der Fräser frei läuft, die Spannzange sauber ist und die Einlegeplatte bündig sitzt.
- Staubabsaugung anschließen und testen, ob der Absaugstrom ausreichend ist.
Einstellung von Fräser und Anschlag
- Fräserhöhe über die durch‑den‑Tisch‑Verstellung der Triton MOF001 präzise einstellen.
- Anschlag so positionieren, dass das Werkstück sicher geführt wird und der Fräser nur so viel Material abnimmt wie nötig.
- Für wiederholbare Schnitte den Anschlag fixieren und ggf. Anschlaglineale oder Stopper nutzen.
Führen des Werkstücks
- Werkstücke immer gegen die Laufrichtung des Fräsers führen.
- Beide Hände am Werkstück oder an den Paddles halten; kleine oder schmale Teile grundsätzlich mit Featherboards sichern.
- Gleichmäßigen Vorschub beibehalten, um Brandspuren oder Ausrisse zu vermeiden.
Während des Fräsens
- Blick auf Fräserbereich und Anschlag halten, ohne Hände in die Nähe des Fräsers zu bringen.
- Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Vibrationen oder Widerstand sofort stoppen und Ursache prüfen.
- Keine Einstellungen an Anschlag oder Fräserhöhe vornehmen, solange die Maschine läuft.
Nach dem Fräsen
- Maschine ausschalten und warten, bis der Fräser vollständig steht.
- Tischoberfläche, Einlegeplatte und Anschlag von Spänen befreien.
- Fräser entnehmen, wenn längere Zeit nicht weitergearbeitet wird, und Spannzange reinigen.
- Arbeitsplatz sauber und betriebsbereit hinterlassen.
Nutzungshinweise: "freie Fräsen" (ohne Anschlag)
Stabilität und Kontrolle
- Werkstück immer mit beiden Händen sicher führen und so halten, dass es nicht verkanten kann.
- Das Werkstück muss eine ausreichend große Auflagefläche haben; sehr kleine Teile dürfen nicht frei gefräst werden.
- Nur so viel Material abnehmen, wie sich kontrolliert führen lässt (~2mm); bei Bedarf mehrere leichte Zustellungen machen.
Vorschub und Positionierung
- Werkstück immer gegen die Laufrichtung des Fräsers bewegen, auch ohne Anschlag.
- Vor dem Fräsen prüfen, wie das Werkstück geführt wird, damit es nicht vom Fräser „mitgenommen“ wird.
- Beim Eintauchen in das Material (Plunge‑Cut) nur mit geeigneten Fräsern und absolut sicherer Werkstückfixierung arbeiten.
Sicherheit und Abstand
- Hände und Finger müssen weit außerhalb des Gefahrenbereichs bleiben; bei Bedarf Paddles oder Hilfshölzer verwenden.
- Keine Werkstücke mit Rissen, losen Kanten oder instabilen Formen frei fräsen.
- Bei ungewöhnlichen Geräuschen, Rattern oder Vibrationen sofort stoppen.
Sicht und Kontrolle des Fräsers
- Fräserbereich immer klar sichtbar halten, um zu erkennen, wie viel Material abgenommen wird.
- Vor jedem Schnitt sicherstellen, dass der Fräser vollständig frei läuft und nicht am Werkstück anliegt.
Tutorials
WIP
Wartung
Jeder
- Sichtprüfung vor jeder Benutzung
- Nach der Benutzung Späne und Staub entfernen (auch um die Maschine)
- Sägeblatt regelmäßig prüfen. Wenn es nicht mehr gut schneidet, dann ist ein Wechsel fällig.
Werkstattverantwortliche
- Einmal im Jahr eine Kontrolle der gesamten Maschine
- Reparaturen
Bitte Schäden immer gleich melden, damit wir diese zeitnah reparieren können.
E-Mail an Vorstand oder Kasse, oder eine Nachricht im Kellergramm - Holzwerkstatt.
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